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27.12.2017

Normänderung DIN EN 131 für Anlegeleitern

Ab 1. Januar 2018 treten die Normänderung der DIN EN 131 für gewerblich genutzte Anlegeleitern in Kraft. Lesen Sie hier, was das für Sie bedeutet.

Änderung der DIN EN 131 Teil 1:

Was ändert sich:
Gewerblich genutzte Anlegeleitern ab 3m Länge müssen mit einer Traverse ausgerüstet sein. Die Breite der Traverse steht im Verhältnis zur Leiterlänge und der Außenbreite der Leiter und wird mit zunehmender Leiterlänge breiter.

Was bedeutet das für den Endanwender:
Der gewerbliche Anwender kann seine Anlegeleitern bis zur nächsten turnusgemäßen Leiternprüfung ohne Traverse verwenden. Ab diesem Zeitpunkt muss die Leiter auf den aktuellen Stand der Technik (somit mit Traverse) gebracht werden.

Änderung der DIN EN 131 Teil 2:

Was ändert sich:
Erstmalig werden hier Leitern in zwei Leiterprüfklassen eingeteilt: Gewerblich und nicht gewerblich genutzte Leitern. Prüfanforderungen für gewerblich genutzte Profileitern sind höher als bei Leitern für den nicht beruflichen Gebrauch.

Was bedeutet das für den Endanwender:
Es dürfen im gewerblichen Bereich nur Leitern verwendet werden, die dafür freigegeben und durch entsprechende Piktogramme gekennzeichnet sind

Änderung der DIN EN 131 Teil 3:

Was ändert sich:
Ab Mitte 2018 muss mit jeder Leiter eine gedruckte Form der Benutzerinformation (AuV) ab Werk mitgeliefert werden. Das Etikett muss nun die genau vorgeschriebenen DIN-Piktogramme aufweisen.

Was bedeutet das für den Endanwender:
Die Aufbau- und Verwendungsanleitung muss bei der Benutzung der Leiter vorliegen.

LAYHER Leitern - Normänderung DIN EN 131

Von: Christin Noack
vetrieb(at)mahlke-berlin.de